Das Jahressteuergesetz 2025 bringt zum 1. Januar 2026 zahlreiche Neuerungen für gemeinnützige Organisationen. Die Änderungen reichen von deutlich erhöhten Pauschalen für ehrenamtlich Tätige über die Anerkennung von E-Sport als gemeinnützigen Zweck bis hin zu erweiterten Freigrenzen bei wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben. Für Stiftungen, Vereine und andere Non-Profit-Organisationen bedeuten diese Anpassungen sowohl neue Chancen als auch konkreten Handlungsbedarf.
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Erbschaftsteuer im Umbruch: Welche Reformmodelle jetzt diskutiert werden
Die Erbschaftsteuer Reform nimmt konkrete Formen an. Neben einem Konzept der SPD haben auch das DIW und das ifo Institut eigene Modelle vorgelegt. Die Bandbreite der Vorschläge zeigt: Die künftige Ausgestaltung der Erbschaftsteuer ist offen – mit erheblichen Folgen für Vermögens- und Unternehmensnachfolgen.
WeiterlesenGutscheine und Umsatzsteuer 2025/2026: Worauf Gastronomen jetzt achten müssen
Gutscheine sind die perfekte Geschenkidee: flexibel, persönlich und immer passend. Für Gastronomie- und Hotelbetriebe mit Gutscheinsystemen könnte dies jedoch zu einer Steuerfalle werden. Die aktuellen gesetzliche Änderungen im Umsatzsteuerrecht erfordern höchste Vorsicht in der buchhalterischen Erfassung von Gutscheinen, insbesondere für Gutscheine, die 2025 ausgestellt wurden.
WeiterlesenKI im Arbeitsvertrag: Arbeitsrecht, Compliance & Co.
KI verändert Arbeitsprozesse, Datenflüsse, Verantwortung und Haftungsrisiken in Unternehmen. Worauf Unternehmen als Arbeitgeber deswegen in Hinblick auf den Einsatz von KI im Unternehmen allgemein und bei der Gestaltung von Arbeitsverträgen im Speziellen – auch in Hinblick auf (Steuer-)Compliance! – achten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.
WeiterlesenNeubauimmobilien als Kapitalanlage: Steuervorteile und Förderung clever nutzen
Der deutsche Wohnungsmarkt steht unter Druck: Es wird seit Jahren zu wenig gebaut, insbesondere in den Ballungsräumen. Gleichzeitig steigen Baukosten, Finanzierungskosten und regulatorische Anforderungen. Für viele private Anleger wirkt der Immobilienerwerb daher auf den ersten Blick kaum noch attraktiv. Doch gerade bei Neubauimmobilien eröffnen sich nach wie vor interessante Chancen – vor allem dann, wenn staatliche Förderungen und steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten gezielt genutzt werden.
Weiterlesen7 % für Speisen: Umsatzsteuer-Senkung in der Gastronomie ab 2026
Seit 1. Januar 2026 gilt in der Gastronomie wieder der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 % für Speisen. Getränke bleiben weiterhin vom ermäßigten Steuersatz ausgeschlossen und sind damit grundsätzlich mit 19 % zu versteuern. Damit verschiebt sich der Fokus in der Praxis: Die bisherige Abgrenzung „Inhouse“ vs. „Takeaway“ tritt in den Hintergrund.
WeiterlesenVermögensnachfolge rechtzeitig gestalten – warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist
Die Vermögensnachfolge zählt zu den wichtigsten, aber oft aufgeschobenen Entscheidungen von Unternehmern und vermögenden Privatpersonen. Aktuell sprechen mehrere Faktoren dafür, sich jetzt mit vorweggenommener Erbfolge, Immobilienübertragungen und Unternehmensnachfolge zu befassen. Ein jüngst im Bundestag vorgelegtes Konzeptpapier zur Reform der Erbschaftsteuer deutet auf bevorstehende Änderungen hin und erhöht den Handlungsdruck.
WeiterlesenBesteuerung von Kryptowährungen: Warum eine ganzheitliche Betrachtung (Full Service) zweckmäßig ist
Die Besteuerung von Kryptowährungen rückt zunehmend in den Fokus der Finanzverwaltung. Die wachsende Transparenz durch neue europäische Regulierungen und Meldepflichten macht eine sorgfältige steuerliche Überprüfung von Krypto-Transaktionen erforderlich. Mit unserem Full Service zur Krypto Steuererklärung sind Sie bestens darauf vorbereitet.
WeiterlesenSteuern 2026: Diese Änderungen bringen Ihnen echte Vorteile – wenn Sie jetzt handeln
Das neue Jahr bringt wieder zahlreiche steuerliche Änderungen. 2026 gilt mehr denn je: Wer frühzeitig plant, profitiert – und wer abwartet, zahlt drauf. Unsere Experten fassen die wichtigsten Neuerungen für Unternehmer, Freiberufler und Privatpersonen zusammen – kompakt, verständlich und mit klaren Tipps, wie Sie jetzt handeln sollten.
WeiterlesenNachweis kürzere Restnutzungsdauer: gelockerte Anforderungen?
Bei Vermietungsimmobilien können Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten auf die Nutzungsdauer verteilt abgeschrieben und einkommensteuermindernd geltend gemacht werden. Dafür gilt in vielen Fällen eine pauschale Nutzungsdauer von 50 Jahren. Die Anforderungen an den Nachweis einer kürzeren tatsächlichen Nutzungsdauer waren bisher hoch. Ein Schreiben des Finanzministeriums diesbezüglich wurde nun aufgehoben.
WeiterlesenDisagio & private Immobilienfinanzierung: Steuervorteile nutzen!
Vor allem bei Vermietungs-Immobilien als private Kapitalanlage kann das Disagio – richtig eingesetzt! – dazu führen, dass Immobilienkäufer schon im Jahr der Anschaffung bzw. der Herstellung der Immobilie stattliche Werbungskosten steuermindernd geltend machen können.
WeiterlesenNachlassverbindlichkeiten, Erbschaftsteuer & Gestaltungspotenzial
Nachlassverbindlichkeiten reduzieren die Erbschaftsteuer der Erben. Richtig eingesetzt und exakt formuliert ist es deswegen möglich, beispielsweise mit Vermächtnissen oder Auflagen im Testament gezielt die Steuerlast der späteren Erben zu senken. In diesem Beitrag geht es ausschließlich um eine erbschaftsteuerrechtliche Betrachtung.
WeiterlesenBusiness Judgement Rule gilt für rechtsfähige Stiftungen
Auch Mitglieder von Stiftungsorganen sehen sich zunehmend mit Haftungsrisiken konfrontiert. Im Rahmen der Stiftungsrechtsreform im Jahr 2023 hat der Gesetzgeber dieses Thema aufgegriffen. Seitdem gibt es auch für Stiftungsorgane mit der Business Judgement Rule ein besonderes Haftungsprivileg. Diese kannte man bisher nur aus dem Gesellschaftsrecht.
WeiterlesenKassennachschau – wie gerate ich ins Visier der Finanzbehörden?
Mit dem Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen wurde den Finanzbehörden ab 2018 das Recht eingeräumt, unangekündigte Prüfungen in bargeldintensiven Betrieben durchzuführen. Die Prüfung soll gegen Manipulationen an Kassendaten vorgehen und die ordnungsgemäße Aufzeichnung von Bargeschäften sicherstellen. Das Gesetz eröffnet den Finanzbehörden aber tiefgreifende Befugnisse und richtet sich insbesondere an die Branche der Gastronomie.
WeiterlesenKryptowerte und Umsatzsteuer: Was ist zu beachten?
Der Handel mit Kryptowährungen befindet sich in Deutschland weiterhin auf Wachstumskurs – und damit rücken auch die steuerlichen Aspekte digitaler Assets stärker in den Fokus. Speziell die umsatzsteuerliche Behandlung von Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowerten sorgt regelmäßig für Unsicherheiten.
Wir geben Ihnen einen grundlegenden Überblick über die wichtigsten Regelungen rund um die Umsatzsteuer bei Krypto.
Feste Obergrenze für Probezeit im befristeten Arbeitsvertrag?
In unbefristeten Arbeitsverträgen ist meist eine Probezeit von sechs Monaten vereinbart. Aber welche Regeln gelten für kurze, befristete Arbeitsverträge? Gibt es hier eine zulässige Obergrenze für die Dauer der Probezeit? Mit dieser Frage hat sich nun das Bundesarbeitsgericht beschäftigt (BAG, Urteil v. 30.10.2025, Az.: 2 AZR 160/24).
WeiterlesenTeilungsanordnung vs. Vorausvermächtnis: Das sollte man wissen!
Erblasser können testamentarisch festlegen, welcher Erbe was aus dem Nachlass bekommen soll bzw. wie der Nachlass aufgeteilt werden soll – mit einer Teilungsanordnung oder einem Vorausvermächtnis.
Die Wirkung dieser Gestaltungsmöglichkeiten ist allerdings sehr unterschiedlich und hat erhebliche Auswirkungen auf Nachlass und Erben.
Mit Kompetenz und Herz: ACCONSIS begleitet Eröffnung des COMU Carl Orff Museums
Mit großer Freude begleiten wir die Eröffnung des COMU Carl Orff Museums in Dießen am Ammersee – ein Herzensprojekt unserer Mandantin, der Carl-Orff-Stiftung. Seit vielen Jahren stehen wir ihr mit fachlicher Expertise und persönlichem Engagement zur Seite, von rechtlichen und steuerlichen Fragen bis hin zu wirtschaftlichen Entscheidungen.
WeiterlesenCapital & Statista: ACCONSIS als Top Steuerberatung 2026 ausgezeichnet
ACCONSIS wurde vom Wirtschaftsmagazin Capital im Bereich Steuerberatung in den Fachbereichen Steuererklärung, Betriebswirtschaftliche Beratung und Buchhaltung auszeichnet. Das Ergebnis basiert auf einer Umfrage in Zusammenarbeit mit Statista.
WeiterlesenWann ist die Verwaltung unselbstständiger Stiftungen umsatzsteuerpflichtig?
Nicht selten verwalten rechtsfähige Stiftungen bzw. Vereine unselbstständige Stiftungen gegen Entgelt. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem Grundsatzurteil geklärt, dass Verwaltungsentgelte in solchen Konstellationen unter bestimmten Voraussetzungen umsatzsteuerpflichtig sein können (BFH, Urteil v. 05.12.2024, Az.: V R 13/22).
WeiterlesenÜbertragung von Betriebsvermögen: Steuerliche Begünstigungen und mögliche Reformen
Die Übertragung von Betriebsvermögen ist ein zentrales Thema der Unternehmensnachfolge und der steuerlichen Beratung dazu. Das deutsche Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht sieht dabei erhebliche Begünstigungen vor, um die Fortführung mittelständischer Unternehmen und Arbeitsplätze zu sichern. Doch politische Reformpläne und ein laufendes Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht könnten diese Begünstigungen bald deutlich einschränken.
WeiterlesenUnternehmensnachfolge in Hotel & Gastro: Mit Nießbrauchvorbehalt Steuern sparen
Die Nachfolgeplanung ist für viele Hotels und Gastronomiebetriebe ein sensibles Thema. Ein häufig genutztes Gestaltungsmodell in der Nachfolgeregelung für Hotellerie und Gastronomie ist dabei die Übertragung von Mitunternehmeranteilen unter Nießbrauchvorbehalt – auch Nießbrauchregelung genannt.
WeiterlesenMindesturlaub im Arbeitsrecht: Anspruch besteht trotz Verzicht im gerichtlichen Vergleich
In Vergleichen vor den Arbeitsgerichten wird regelmäßig festgehalten, dass der Urlaub des Arbeitnehmers ‚in natura eingebracht und gewährt‘ sei. Das Bundesarbeitsgericht hat dieser Praxis nun mit Urteil vom 3. Juni 2025 eine Grenze gesetzt: Auf den gesetzlichen Mindesturlaub kann auch durch gerichtlichen Vergleich nicht wirksam verzichtet werden.
WeiterlesenUnternehmertestament Teil II: Worauf gilt es, beim Unternehmertestament zu achten?
Für Unternehmensinhaber oder Inhaber von Unternehmensanteilen ist es nahezu unerlässlich, ein Unternehmertestament zu errichten. Aber was gilt es, sonst zu wissen und zu beachten, wenn es um das Unternehmertestament und die Regelung der Nachfolge geht?
WeiterlesenWas ist meine Firma wert? Unternehmensbewertung im Rahmen der Unternehmensnachfolge
Die Unternehmensbewertung ist eine zentrale Grundlage für strategische Entscheidungen – etwa bei der Nachfolgegestaltung, beim Firmenverkauf oder beim Einstieg von Investoren. Eine fundierte Bewertung hilft Unternehmern nicht nur bei Verhandlungen, sondern auch bei der eigenen Planung, und steht folglich im Fokus einer jeden Nachfolgeregelung.
WeiterlesenSchätzungen wegen Technikfehler? Wenn der Datenexport ans Finanzamt zum Steuerrisiko wird
Die Kasse ist der Dreh- und Angelpunkt in jedem Gastronomie-Betrieb– vom Frühstücksbrötchen bis zur letzten Runde an der Bar. Seit 2023 gilt: Schon ein technischer Fehler beim Datenexport kann die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung in Frage stellen. Werden Kassendaten nicht im geforderten Standardformat bereitgestellt, darf geschätzt werden.
WeiterlesenUnternehmertestament Teil I: für Unternehmer kein Kann, sondern ein Muss!
Inhaber von Betrieben und Gesellschafter von Unternehmen sollten ihre Erbfolge nicht dem Gesetz überlassen, um negative Folgen der gesetzlichen Erbfolge auf das Unternehmen und/oder die Erben im Todesfall zu verhindern. Das gilt sowohl für Inhaber von Einzelunternehmen als auch für Gesellschafter von Personen- und Kapitalgesellschaften.
WeiterlesenBesonderer Vertreter und Geschäftsführer im Verein: Arbeitnehmerrechte?
Das Vereinsrecht macht es möglich, Personen als besondere Vertreter einzusetzen: als Repräsentanten mit organschaftlicher Vertretungsmacht neben dem Vorstand. Aber was bedeutet das für den Arbeitnehmerstatus eines angestellten Geschäftsführers im Verein? Dazu urteilte das Bundesarbeitsgericht (BAG) – mit Auswirkungen auf die künftige Gestaltung von Geschäftsführerverträgen und Vollmachten.
WeiterlesenTestament online erstellen mit Testamentsgenerator: bequem, aber riskant?
Immer mehr Menschen informieren sich im Internet zu Fragen rund um das Thema Testament. Testamentsgeneratoren, mit deren Hilfe man Testamente online erstellen kann, scheinen eine schnelle, günstige und rechtssichere Lösung zu sein. Sich allein auf Testamentsgeneratoren zu verlassen, ist allerdings nicht ohne Risiko.
WeiterlesenAbschlussprüfung 2.0: Von der gesetzlichen Pflicht zum echten Steuerungsinstrument
Viele Unternehmen sehen die Jahresabschlussprüfung bzw. Konzernabschlussprüfung primär als Pflicht. Doch heute ist sie viel mehr: Mit modernen Tools und digitaler Expertise kann die Abschlussprüfung zum Motor für eine effiziente und zukunftsfähige Unternehmenssteuerung werden. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Sie den Mehrwert der Abschlussprüfung gezielt für Ihren Unternehmenserfolg nutzen können.
WeiterlesenDas Stiftungsregister kommt: Stichtag 01.01.2026
Bisher gibt es in Deutschland kein zentrales Register für Stiftungen. Das soll sich ab 2026 mit dem bundesweiten Stiftungsregister ändern. Es soll Transparenz schaffen und bisherige Stiftungsverzeichnisse der Bundesländer ersetzen. Betroffen sind rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts – unabhängig davon, ob sie privatnützige oder gemeinnützige Zwecke verfolgen.
WeiterlesenKryptowährung als Vergütung – was ist steuerlich zu beachten?
Als Zahlungsmittel oder Investitionen sind Kryptowährungen mittlerweile sehr verbreitet. Sie können aber auch als Vergütung genutzt werden und bieten damit viel Potenzial für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, aber auch viele Risiken und Herausforderungen. Im folgenden Beitrag steht die steuerliche Seite von Kryptowährung als Vergütung im Fokus.
WeiterlesenErbe ausschlagen: Welche Möglichkeiten bietet die lenkende Ausschlagung?
Die Ausschlagung einer Erbschaft ist den meisten nur in Zusammenhang mit einem überschuldeten Nachlass ein Begriff. Dabei kann die lenkende Ausschlagung – richtig gestaltet und eingesetzt! – ein probates Mittel sein, die Erbfolge auch nach dem Tod einer Person aktiv zu beeinflussen, z. B. aus steuerlichen Gründen.
WeiterlesenVorteile und Risiken: Nießbrauchvorbehalt bei Übertragung von Mitunternehmeranteilen
Im Rahmen der lebzeitigen Unternehmensnachfolge werden Unternehmen bzw. Mitunternehmeranteile oft schenkungsweise auf Nachfolger übertragen, auch unter Nießbrauchvorbehalt zugunsten der Schenker. Um alle damit verbundenen steuerlichen Vorteile „mitzunehmen“, gilt es, auf einiges zu achten – Stichwort: Verschonungsabschläge.
WeiterlesenKassensturzfähigkeit in der Gastronomie: Risiken und Pflichten bei Kellner-Portemonnaies
Die Kassensturzfähigkeit ist für gastronomische Betriebe essenziell, um Beanstandungen bei Betriebsprüfungen zu vermeiden. Insbesondere der Wechselgeldbestand in Kellner-Portemonnaies birgt Risiken. Der Beitrag zeigt, worauf es rechtlich und praktisch ankommt.
WeiterlesenVom Like zur Steuerakte: Warum Influencer immer öfter im Fokus der Steuerfahndung stehen
Die Welt der Influencer boomt. Mit Millionen von Followern und lukrativen Werbedeals haben sich Influencer zu einer bedeutenden wirtschaftlichen Kraft entwickelt. Doch mit wachsendem Erfolg rücken auch steuerliche Pflichten und mögliche Verfehlungen in den Fokus der Behörden. Aktuell sorgt die Steuerfahndung in Nordrhein-Westfalen (NRW) für Schlagzeilen, da erste Ermittlungen gegen Influencer wegen Steuerhinterziehung eingeleitet wurden. Doch was steckt dahinter und welche steuerlichen Fallstricke sollten Influencer kennen?
WeiterlesenQuellensteuer bei Drittzahlungen: Wann Hotels und Gastronomiebetriebe haften
Ob internationale DJs bei Hochzeiten, ausländische Technikfirmen für Tagungen oder Lizenzgebühren an Franchisegeber im Ausland – viele Hotels und Gastronomiebetriebe sind heute Teil internationaler Dienstleistungs- und Vertragsstrukturen. Was viele nicht wissen: Dies kann zu steuerlichen Risiken führen und eventuelle Zahlungsverpflichtungen entstehen lassen. Der Grund: § 50a Einkommensteuergesetz (EStG).
WeiterlesenFreistellung während der Kündigungsfrist und böswilliges Unterlassen eines anderweitigen Verdienstes
Ein Arbeitnehmer, der nach einer Kündigung durch den Arbeitgeber freigestellt wird, unterlässt grundsätzlich nicht böswillig im Sinne des § 615 Satz 2 BGB einen anderweitigen Verdienst, wenn er nicht bereits vor Ablauf der Kündigungsfrist ein neues Arbeitsverhältnis eingeht.
WeiterlesenBAG: Bad-Leaver-Klauseln für gevestete virtuelle Optionen unwirksam
Virtuelle Optionen sind mittlerweile ein gern genutztes Mittel zur Mitarbeiter-Incentivierung. Sie sollen Mitarbeiter u. a. binden und für Betriebstreue belohnen und entlohnen. Klauseln in Arbeitsverträgen, die gevestete virtuelle Optionen bei einer Eigenkündigung verfallen lassen, sind deswegen wegen unangemessener Benachteiligung unwirksam (BAG, Urteil v. 19.03. 2025, Az.: 10 AZR 67/24).
WeiterlesenUmsatzsteuer für Vermietung: Was private Wohnungsvermieter wissen sollten
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts gab es Ende 2023 in Deutschland rund 43 Millionen Wohnungen – mehr als die Hälfte davon sind vermietet, viele davon durch Privatpersonen. Was vielen privaten Vermietern jedoch nicht bewusst ist: auch sie können als umsatzsteuerliche Unternehmer gelten. Und das hat Folgen – vor allem finanzieller Art.
WeiterlesenBetriebsvermögen oder Privatvermögen? Steuerliche Einordnung von Grundstücken
Die steuerliche Einordnung von Grundstücken, die sowohl betrieblich als auch privat genutzt werden, stellt in der Praxis ein komplexes Problemfeld dar, das gerne übersehen wird. Dabei ist die steuerliche Zuordnung insbesondere bei gemischt genutzten Immobilien von erheblicher Bedeutung, da hiervon die steuerliche Behandlung der Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Abschreibung sowie die spätere Veräußerungsbesteuerung abhängen.
WeiterlesenImmobilien und Erbschaftsteuer: Worauf Sie achten sollten und welche Befreiungen möglich sind
Aufgrund der hohen Immobilienpreise übersteigen im Erbfall oder bei einer Schenkung selbst vermeintlich „normale“ Wohnhäuser und Eigentumswohnungen häufig die steuerlichen Freibeträge. Es gibt jedoch gezielte Steuerbefreiungen, insbesondere bei selbst genutztem Wohneigentum, die erhebliche finanzielle Vorteile bringen können.
WeiterlesenMittelherkunftsnachweis für Krypto: Warum die lückenlose Krypto-Dokumentation immer wichtiger wird
Sie möchten Kryptowährungen verkaufen und den Verkaufserlös auf Ihr Konto überweisen? Klingt nicht unbedingt nach einem problematischen Vorgang, kann aber zur großen Herausforderung werden, Stichwort: Krypto Herkunftsnachweis bzw. Mittelherkunftsnachweis. Da der Kryptomarkt zunehmend reguliert wird, wird dieser Nachweis immer wichtiger. Warum ein Mittelherkunftsnachweis für Krypto gefordert werden kann, was darin enthalten sein muss und wie Sie bestens darauf vorbereitet sind, zeigen wir Ihnen in unserem folgenden Beitrag.
WeiterlesenGastronomie: So vermeiden Sie Fehler bei Zwischenrechnungen
Zwischenrechnungen sind in der Gastronomie Alltag – doch aus Sicht der Finanzverwaltung bergen sie erhebliche Risiken. Gastronomen, die Zwischenbelege ohne klare Zuordnung oder ohne Transaktionsnummer an ihre Gäste weitergeben, riskieren steuerliche Konsequenzen und rechtlichen Ärger.
Worauf müssen Gastronomen achten, um bei Betriebsprüfungen auf der sicheren Seite zu sein?
WeiterlesenWarum Sie ein Testament errichten sollten – bevor das Gesetz es für Sie tut
Viele Menschen schieben das Thema Testament auf die lange Bank. Doch wer Vermögen hat – sei es in Form von Immobilien / Gesellschaftsanteilen – oder eine komplexe Familienkonstellation sollte nicht auf die gesetzliche Erbfolge vertrauen. Denn diese führt oft zu Streit, Steuerlasten oder Ergebnissen, die niemand gewollt hat.
WeiterlesenArbeitslohn in Kryptowährung: Was geht, was geht nicht?
Kryptowährungen gewinnen an Relevanz im Alltag. Sie bieten viele Vorteile, aber auch Nachteile wie z. B. starke Kursschwankungen. Aber eignen sich Kryptowährungen, um Arbeitslohn auszuzahlen oder sind Arbeitgeber an gängige Währungen gebunden? Mit dieser Frage befasste sich kürzlich das Bundesarbeitsgericht (BAG).
WeiterlesenBerliner Testament: Steuernachteile mit „lenkender Ausschlagung“ vermeiden?
Das Berliner Testament ist bei Ehepaaren beliebt, um den Nachlass gemeinsam zu regeln. Allerdings hat dieses Ehegattentestament Steuernachteile für Kinder, die sich nach dem Tod eines Ehepartners kaum „korrigieren“ lassen. Eine Möglichkeit, Steuernachteile für Kinder nach dem Tod eines Ehepartners zu vermeiden, kann eine lenkende Ausschlagung sein.
WeiterlesenAsset Protection in Deutschland mithilfe von Stiftungen – René Benko als „Vorbild“ für Vermögensschutz?
Das Bedürfnis, sein Vermögen vor dem Zugriff Dritter zu schützen, ist legitim. Asset Protection ist vor allem für Menschen mit großen und sehr großen Vermögen ein wesentliches Thema, das immer bedacht werden sollte, wenn es um Vermögensplanung geht.
WeiterlesenMitwirkungspflichten für Krypto-Anleger verschärft: Das fordert das BMF jetzt konkret
Mit dem Schreiben vom 6. März 2025 hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) seine Auffassung zur Besteuerung von Kryptowerten präzisiert und in zentralen Punkten verschärft. Besonders in den Vordergrund rücken dabei die bislang oft unterschätzten Mitwirkungspflichten der Steuerpflichtigen. Wer mit Kryptowährungen handelt oder anderweitig Einkünfte aus digitalen Vermögenswerten erzielt, steht nun in einer deutlich erweiterten Verantwortung,
WeiterlesenPflichtteil bei Immobilien: Wenn der Nachlass zum Streitpunkt wird
Nahe Angehörige können durch ein Testament enterbt werden – doch der Pflichtteil bleibt bestehen. Besonders kompliziert wird es, wenn der Nachlass überwiegend aus Immobilien besteht. Der Pflichtteilsanspruch kann dann zu einem erheblichen Liquiditätsproblem für die Erben werden. Wie kann man Streit um den Pflichtteil vermeiden?
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